Bald ist Urlaub!

also bald… so in vier bis fünf Monaten.

Viele Menschen haben Ihren Jahresurlaub oder auch Sommerurlaub für dieses Jahr spätestens im Januar festgemacht. Gibt ja auch ordentliche Rabatte.

Wie sieht eine solche Vorbereitung aus? Da werden – je nach Geschmack – Kataloge oder Internetseiten durchgeschaut, Fotos auf Facebook, Instagram und Google Plus angeschaut. Und natürlich werden auch jede Menge Bewertungen gelesen.

Natürlich bricht man eine solche Entscheidung nicht übers Knie, da werden schonmal mehrere Stunden und Tage über die eine Woche  bis 10 Tage Auszeit diskutiert.

Kurz: Man kann sagen, dass der Durchschnittsdeutsche extrem gut vorbereitet in seinen wohlverdienten Urlaub geht.

ANDERS, ganz anders ist es allerdings mit dem ganz langen Urlaub im dritten Lebensabschnitt. Nennen Sie es Rente, nennen Sie es Pension oder von mir aus auch Ruhestand. Drei Namen für ein und dasselbe Kind: Sie müssen fortan nicht mehr arbeiten sondern leben nur noch von den dann vorhandenen Einküften.

WIRKLICH?

Die Frage, die sich immer wieder stellt ist: Wann wollen Sie wissen, wieviel Geld Sie im Alter zur Verfügung haben werden?

1. Möglichkeit: HEUTE. Ist der Ruhestand noch einige Jahre entfernt, so haben Sie noch Möglichkeiten, die späteren Einkünfte zu verändern.

2. Möglichkeit: BEI RENTENBEGINN. Vielleicht sind Sie der Typ, der sagt: Ich lasse das einfach auf mich zukommen.  Die Chance, dann zu wenig Geld zum (über-)leben zur Verfügung zu haben, steigt mit jedem Tag.

 

Meine Empfehlung:

Vereinbaren Sie in den nächsten Tagen Ihren persönlichen Alters-Versorgungs-Termin. (Telefon 0 53 61/4 63 96 19)

Bringen Sie zum Termin alle Unterlagen mit, die mit Ihrem Ruhestand zu tun haben:

– Auskunft gesetzliche Rentenversicherung

– private Rentenverträge

– Unterlagen zur betrieblichen Altersvorsorge/bAV/Zeitwertpapiere/”Altersbaustein”

bringen Sie ZEIT mit. Es geht schließlich um nichts geringeres als um den voraussichtlich längsten Urlaub Ihres Lebens.

Zwei Dinge noch:

1. Die selbstgenutzte Immobilie, das Eigenheim zu besitzen ist schön. Sie ist allerdings kein effektiver Baustein für Ihre Altersversorgung. Sie zahlt Ihnen keine monatliche Rente, im Gegenteil, die eigenen vier Wände kosten auch nach dem Abzahlen weiter Geld.

2. TOTSCHLAGARGUMENT: Ich kann/will ja nicht nur für die Versicherung arbeiten/ will heute auch noch was von meinem Geld haben/ will heute noch leben können.

Wie alt werden Sie? Haben Sie bis dahin laufende Kosten? Sind diese gedeckt? Möchten Sie auch nach dem gesetzlichen Renteneintrittsalter arbeiten gehen (müssen)?

IHRE ENTSCHEIDUNG!