Schaden-Freude: Der Wildschaden und die Rechtsschutzversicherung

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In dieser Kategorie werde ich zukünftig immer mal wieder über Schäden berichten, bei denen alles einfach nur funktioniert hat. Natürlich ist der Titel erstmal Quatsch. Schaden-Freude. Niemand freut sich wirklich, wenn er einen Schaden hat. Und dennoch erfüllt es mich als Versicherungsmakler mit einer gewissen Zufriedenheit, wenn ein Schaden passiert ist und die Versicherung hat einfach das gemacht, wofür Sie von meinem Kunden gekauft wurde.

Schaden-FreudeEigentlich eine ganz alltägliche Sache. Einer meiner Kunden hatte unfreiwillig einen Fuchs ein paar Meter mitgenommen. Das war im Übrigen ja auch für beide unfreiwillig, weder der Fuchs wollte mitgenommen werden und der Fahrer hatte dies auch nicht vor. Auch sagt dies nichts aus über die fahrerischen Qualitäten meines Kunden. Es kommt halt vor.

Jetzt wäre es auch völlig egal gewesen, ob wir hier über Wild sprechen oder ob es sich bei dem Tier um eine andere Art handelt, da in den Kfz Versicherungen, die meine Kunden bei mir kaufen, generell der Zusammenstoß mit Tieren aller Art versichert sind.

Ärgerlich war in diesem Fall aber, dass eine Selbstbeteiligung in der Teilkaskoversicherung des Fahrzeugs in Höhe von 150 Euro vereinbart war.

Diese Art von Schäden laufen selten über mein Büro, meist geht es für den Kunden schneller, wenn er den Schaden direkt bei der Versicherungsgesellschaft meldet. Also haben wir nur nebenbei darüber gesprochen.

Dass die Regulierung geklappt hat, brauche ich hier nicht weiter zu schreiben, das ist meines Erachtens eine Standardsache, das läuft glatt durch. Mein Kunde ärgerte sich nur über die Selbstbeteiligung.

Im besagten Gespräch ist mir dann aufgefallen, dass er ja auch rechtsschutzversichert ist. Und die KS/Auxilia hat in ihrem obligatorischen Schutzbrief eine Leistung drin, die nennt sich “Wildschadenbeihilfe”. Bis zu 1050 Euro im Kalenderjahr können da Kosten übernommen werden. Und dies gilt auch für die vereinbarte Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung.

Also hieß es für mich: Bescheinigungen an die Versicherung schicken, auf positive Rückmeldung warten und dem Kunden sagen, dass er sich freuen kann.

Gute Fahrt.

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